Jugend- und Auszubildendenvertretung

Die Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) ist die Interessenvertretung der Jugendlichen und Auszubildenden.

JAV Mulfingen

Zu ihren Aufgaben zählt es, Maßnahmen zu Fragen der Berufsbildung, zur Übernahme, zur Gleichstellung oder zur Integration ausländischer Arbeitnehmer beim Betriebsrat zu beantragen und über die Umsetzung von Gesetzen und Verordnungen für Jugendliche und Auszubildende im Betrieb zu wachen. In dieser Hinsicht haben die bei ebm-papst im Herbst 2012 für zwei Jahre neu gewählten Jugendausbildungsvertretungen in Mulfingen, St. Georgen, Herbolzheim und Landshut wenig zu tun. Ganz im Gegenteil: „Wir sind zufrieden mit der Ausbildung, von Einzelfällen abgesehen, klappt bei uns alles sehr gut“, erklärt Tabea Götzelmann, Vorsitzende der JAV in Mulfingen.

Auch das Gespräch der sieben jungen Kollegen bei ebm-papst Mulfingen mit ihren Amtsvorgängern brachte in dieser Hinsicht keine Erkenntnisse. Die Mulfinger JAV will dennoch Augen und Ohren offen halten und steht als Ansprechpartner jederzeit zur Verfügung.

Schließlich hat die Interessenvertretung der Jugend auch die Aufgabe, Anregungen ihrer Kollegen weiterzugeben. Das passiert in der Regel auf dem kurzen Dienstweg über die Ausbilder. Zu offiziellen Verhandlungen mit der Geschäftsführung ist nur der Betriebsrat berechtigt, zu dessen Sitzungen der JAV-Sprecher eingeladen wird. Er ist dort sogar stimmberechtigt, wenn es um Anliegen der Azubis geht.

JAV Landshut

Bei der JAV-Wahl sind alle Beschäftigten unter 18 und alle Auszubildenden unter 25 Jahren stimmberechtigt. Die JAV wählt bei ihrer ersten Sitzung einen Vorsitzenden. In Landshut entschieden sich die JAV-Mitglieder Nicole Rohne, Johann Keul, Michael Schuster, Andreas Hommer für Martin Wimmer.

In Landshut führt die JAV in regelmäßigen Abständen Rundgänge durch, um die Auszubildenden zu befragen, die während ihrer Ausbildung verschiedene Abteilungen durchlaufen. Dabei geht es um Themen wie Lerninhalte, Arbeitsklima oder die Bewertung der Auszubildenden durch die Führungskraft. Das nächste Projekt der Landshuter JAV, die sich als Bindeglied zwischen Ausbildern, Betriebsrat und den Auszubildenden sieht: Sie will ihren Kollegen das Thema Arbeitssicherheit nahebringen.

„Gemeinsam findet man immer eine gute Lösung.“

JAV St. Georgen

Weil die JAV bei ebm-papst als Interessenvertretung kaum gefordert ist, stehen an allen vier Standorten Organisationsaufgaben im Vordergrund. Markus Weißer, Sprecher der JAV in St. Georgen, und seine Kollegen Sebastian Metzler und Frank Laufer unterstützen Ausbildungsleiter Hansjörg Kaltenbrunner bei der Vorbereitung von Azubi-Ausflügen. Und wie die JAV-Kollegen Marcello Silva, Maximilian Ehrlacher und Simon Bühler am Standort Herbolzheim fördern sie den Zusammenhalt unter den jungen Kollegen. So kümmerte sich die JAV in St. Georgen um die Beschaffung von Poloshirts, Latzhosen, Westen und Pullis mit dem Schriftzug von ebm-papst.

Das Unternehmen begrüßt das Engagement der jungen Mitarbeiter – und die JAV-Mitglieder schätzen ihre Arbeit auch. „Man lernt viele Leute kennen, wächst an den Organisationsaufgaben und erfährt bei Betriebsratssitzungen Interessantes über unsere wirtschaftliche Situation“, zieht Jan Pütz, bis September 2010 Vorsitzender der JAV in Landshut, eine positive Bilanz.